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Mißfelder bleibt Chef der Jungen Union

Philipp Mißfelder ist mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden der Jungen Union bestätigt worden. Die knapp 300 Delegierten des JU-Deutschlandtages in Oldenburg wählten den 25-Jährigen am Freitagabend mit 85,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.

dpa OLDENBURG. Philipp Mißfelder ist mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden der Jungen Union bestätigt worden. Die knapp 300 Delegierten des JU-Deutschlandtages in Oldenburg wählten den 25-Jährigen am Freitagabend mit 85,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Mißfelder erhielt 250 von 291 gültigen Stimmen. 34 Delegierte stimmten gegen ihn, sieben enthielten sich. Mißfelder hatte keinen Gegenkandidaten. Mit 130 000 Mitgliedern ist die Junge Union größte Nachwuchsorganisation der Parteien.

Im unionsinternen Streit um die Gesundheitsreform hatte Mißfelder Parteichefin Angela Merkel zuvor die Unterstützung der Jungen Union zugesagt. "Wir wollen Frau Merkel Mut machen." Damit wolle die Junge Union auch deutlich machen, "dass es in der Union Kräfte gibt, die für mehr Reformen einstehen und nicht für weniger", sagte Mißfelder. Merkel wird an diesem Samstag als Rednerin in Oldenburg erwartet.

Die Parteichefin sei in der Jungen Union zwar nicht so beliebt wie Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), meinte Mißfelder. In Sachfragen gebe es jedoch mehr Übereinstimmungen als mit der CSU. "Sie ist die Nummer eins in der CDU und absolut unumstritten."

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