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Misstrauensabstimmung gegen Mori gescheitert

Der Misstrauensantrag gegen den japanischen Ministerpräsidenten Yoshiro Mori hat bei der Abstimmung im Parlament keine Mehrheit gefunden.

afp TOKIO. Der Misstrauensantrag gegen den japanischen Ministerpräsidenten Yoshiro Mori hat bei der Abstimmung im Parlament keine Mehrheit gefunden. 190 Abgeordnete stimmten am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) für den Antrag, 237 dagegen. Kurz vor der Abstimmung hatten Moris innerparteiliche Gegner ihre Unterstützung für den Antrag zurückgezogen.

Auch nach dem Scheitern des Misstrauensantrags rechneten Beobachter wegen Moris umstrittener Bilanz nach acht Monaten im Amt mit einem baldigen Wechsel an der Regierungsspitze. Mori hat sich seit seinem Amtsantritt im April zahlreiche verbale Fehltritte geleistet, mit denen er unter anderem China und die USA vor den Kopf stieß. In Umfragen hat die Regierung Mori derzeit eine Zustimmungsrate von lediglich 15 bis 17 %.

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