Misstrauensantrag gegen Premier Yoshiro Mori
Aktien Tokio konnten sich zum Schluss leicht erholen

Die asiatische Leitbörse hat sich am Montag von ihren massiven Verlusten am Ende der Vorwoche etwas erholen können.

Reuters TOKIO. Die Tokioter Börse hat am Montag leicht fester geschlossen. Anschaffungen auf günstigem Kursniveau in den Technologiewerten hätten dem Gesamtmarkt zu einer leichten Erholung verholfen, sagten Händler.

Der Nikkei-Index befestigte sich um 60,36 Zähler oder 0,49 % auf 12 322,16 Punkte. Im Morgenhandel hatte der Index mit 12 133,90 Punkten den tiefsten Stand seit 15 Jahren verzeichnet. Der kapitalgewichtete Topix-Index ermässigte sich dagegen um 0,51 % auf 1 193,74 Zähler. Angesichts der schwierigen Verfassung ausländischer Märkte und der politischen Instabiliät in Japan fehle dem Markt eine klare Richtung, hieß es.

Die Aktien des Spezialchip-Herstellers Rohm kletterten 6,51 % auf 18 490 Yen, nachdem die Titel am Freitag bei 16 980 den tiefsten Stand sei 21 Monaten verzeichnet hatten. Auch beim Technologie-Komponentenhersteller Kyocera setzte eine Gegenbewegung ein und verhalf den Titeln zu einem um 4,73 % höheren Schlusskurs von 9 750 Yen.

Bankenwerte verzeichneten angesichts der angeschlagenen Börsenverfassung, die sich belastend auf deren Gewinne auswirken dürften, zumeist Verluste. Nomura gaben 7,21 % nach auf 2 060 Punkte. Nikko büssten 4,63 % ein auf 796 Yen. Daiwa wurden um 2,54 % auf 999 Yen zurückgestuft. Insgesamt wechselten 614,83 Mill. Aktien den Besitzer nach 803,62 Mill. am Freitag.

Der am Morgen gegen den japanischen Premier Yoshiro Mori eingereichte Misstrauensantrag sei ohne große Wirkung geblieben, sagten Marktbeobachter. Der Markt habe mit dem Scheitern des von der Opposition initiierten Votums gerechnet.

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