Missverständnis ausgeräumt
Kein Manipulationsversuch von Figo

Südkoreas Mittelfeldspieler Lee Young-Pyo hat alle Spekulationen über einen vermeintlichen "Manipulationsversuch" von Portugals Star Luis Figo beendet. Journalisten hatten beschwichtigende Handbewegungen Figos als Versuch interpretiert, Lee von einem "Ergebnishalten" zu überzeugen.

sid SEOUL. Südkoreas Mittelfeldspieler Lee Young-Pyo hat alle Spekulationen über einen vermeintlichen "Manipulationsversuch" von Portugals Star Luis Figo beendet. Einige Tageszeitungen hatten den Verdacht geäußert, der Spielmacher von Real Madrid habe Lee in der Halbzeit des letzten Vorrundenspiels am vergangenen Freitag zu einem Unentschieden "überreden" wollen. Ein Remis hätte sowohl den Südkoreanern als auch den Portugiesen zum Einzug ins Achtelfinale gereicht. Die "Red Devils" gewannen aber dank eines Tores von Park Ji-Sung (70.) mit 1:0.

Figo wollte mit seinen Gesten bewirken, dass ich ihn nicht mehr so hart attackieren soll. Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen", erklärte Lee am Dienstag. Einige Journalisten hatten beobachtet, wie Weltfußballer Figo nach der Halbzeitpause beim Gang zurück auf das Spielfeld mit beschwichtigenden Handbewegungen immer wieder Kontakt zu seinem Gegenspieler Lee aufgenommen hatte. Die Medien hatten dies als Versuch Figos interpretiert, Lee von einem "Ergebnishalten" zu überzeugen.

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