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Missverständnis im Flugzeug führte zu Terror-Alarm

Ein Missverständnis in einem Passagierjet auf dem Weg nach London hat bei den britischen Streitkräften Terror-Alarm ausgelöst.

HB/dpa LONDON. Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in London am Freitag bestätigte, starteten sogar mehrere Tornado-Kampfjets, um die Boeing 767 mit zwei vermeintlichen Terroristen an Bord notfalls abzufangen. Doch bei der Landung auf dem Flughafen Heathrow stellte sich heraus, dass die beiden Verdächtigen nur falsch verstanden worden waren.

Nach Informationen des "Daily Express" hatten bei dem Vorfall am Donnerstag einige der 193 Passagiere zufällig mitgehört, wie ein "schlampig aussehender" Fluggast zu einem anderen gesagt hatte, er habe dies "sechs Monate lang geplant". Damit meinte er ein Familientreffen in Großbritannien, doch die Umsitzenden glaubten, er rede über einen Terroranschlag wie am 11. September. Prompt verständigten sie die Besatzung.

Über Funk alarmierte der Pilot der aus der US-Stadt Baltimore kommenden Maschine der British Airways die britischen Flugbehörden. Das Verteidigungsministerium ließ daraufhin sicherheitshalber die mit Raketen bestückten Tornados starten. Sobald das Flugzeug in London gelandet war, kamen vier Polizisten von Scotland Yard mit Maschinenpistolen an Bord und nahmen die beiden Verdächtigen zu einem Verhör mit. Dabei stellte sich dann schnell heraus, dass die ganze Aufregung auf einen Irrtum zurückging.

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