Mit 1:0 gegen Glasgow ins Achtelfinale
VfB Stuttgart auf Erfolgskurs

Mit dem 1:0 (1:0)-Sieg gegen die Glasgow Rangers qualifizierte sich der Bundesliga-Spitzenreiter am Mittwochabend vorzeitig für die K.o.-Runde des Wettbewerbs und sicherte sich damit weitere Millionen-Einnahmen.

HB STUTTGART. Timo Wenzel erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das entscheidende Tor für die Mannschaft von Trainer Felix Magath, die ihren neunten Pflichtspielsieg nacheinander einfuhr. Nach dem verdienten Erfolg vor 50 348 Zuschauern reicht dem VfB am 9. Dezember im letzten Spiel bei Manchester United bereits ein Unentschieden, um die Vorrunden-Gruppe E als Erster abzuschließen.

Nach den Fußball-Festen gegen Manchester und Panathinaikos Athen wurden die Fans der Schwaben im ausverkauften Daimler-Stadion im dritten Vorrundenspiel auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn gegen die kompakt stehende Deckung des 50-maligen schottischen Meisters, der dem VfB im Hinspiel am 16. September die bisher einzige Niederlage in 19 Saisonspielen zugefügt hatte, scheuten die Stuttgarter zunächst das letzte Risiko. Und mit kontrollierter Offensive fand der Bundesliga-Spitzenreiter den Schlüssel zum Erfolg lange Zeit nicht.

So war es symptomatisch für den Verlauf der ersten Hälfte, dass der VfB erst durch eine Standardsituation zum 1:0 kam. Nach einer einstudierten Freistoßvariante mit den Stationen Silvio Meißner und Horst Heldt kam der Ball zu Wenzel, der Stefan Klos im Rangers-Tor mit trockenem Schuss überwand. Damit sorgte der Vertreter des verletzten Marcelo Bordon für eine Duplizität der Ereignisse. Denn auch in Glasgow hatte dem VfB ein Freistoß in der Nachspielzeit zum Führungstreffer durch Kuranyi verholfen. Doch ausgerechnet der Nationalstürmer blieb erneut unter seinen Möglichkeiten. Mit zwei ausgelassenen Großchancen unterstrich Kuranyi, dass ihn die laufenden Vertragsverhandlungen offenbar doch nicht unbeeindruckt lassen.

Die erste Torchance in einer lange Zeit von der Taktik geprägten Partie bot sich überraschend den Schotten. Nach dem einzigen Fehler der von Fernando Meira gut dirigierten VfB-Abwehr tauchte Fernando Ricksen (22.) plötzlich völlig frei vor Timo Hildebrand auf, doch der Torhüter bewies einmal mehr seine Klasse und klärte per Fußabwehr zur Ecke. Zwei Minuten später brachte Alexander Hleb bei einem schnellen Konter Kuranyi in beste Schussposition, doch der Nationalstürmer zeigte Nerven und zielte am Tor vorbei. Auch bei seiner zweiten Chance (31.) schaffte es Kuranyi nicht, den Ball an Rangers-Keeper Stefan Klos vorbeizubringen.

Mit der Führung im Rücken und Christian Tiffert für Heldt starteten die Schwaben selbstbewusst in die zweiten 45 Minuten. Dabei nutzten sie nun auch die sich bietenden Räume effektiver als vor der Pause. Die größte Möglichkeit zum zweiten Tor bot sich dem von Hleb glänzend freigespielten Tiffert (61.), der aus 16 Metern aber knapp danebenschoss. Auch als die Hektik in der Schlussphase der Partie zunahm, behielten die Stuttgarter kühlen Kopf und brachten den knappen Erfolg über die Zeit.

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