Mit 17 Messerstichen getötet
"Scream"-Maske bei Mädchenmörder entdeckt

Nach der Ermordung einer Schülerin in einer Vorstadt von Nantes hat die französische Polizei in der Wohnung des 17 Jahre alten Täters Maske und Kostüm aus dem Horrorfilm "Scream" gefunden.

Wiwo/ap NANTES. Der Jugendliche hatte in Vernehmungen angegeben, die Trilogie des Regisseurs Wes Craven habe ihn zu der Tat angeregt. Das Opfer war am Montagabend in Saint-Sébastien-sur-Loire mit 17 Messerstichen getötet worden. Ein Spaziergänger fand das Mädchen. Die schwer Verletzte konnte ihm noch den Namen ihres Mörders nennen, wie die Justiz am Dienstagabend weiter berichtete. Der Jugendliche hatte seine frühere Schulkameradin kurz zuvor in ihrem Elternhaus abgeholt.

Nur wenige Stunden zuvor soll er sich erneut den Horrorstreifen "Scream" angeschaut haben, in dem zwei amerikanische Jugendliche ihre Freunde mit Messerstichen töten. Dabei benutzen sie Masken, die dem Bild "Der Schrei" des Norwegers Edvard Munch nachempfunden sind. Die Ermittler fanden bei dem 17-Jährigen eine Tasche mit den Utensilien aus dem Film und Videocassetten der "Scream"-Trilogie. Die Tat ereignete sich in einem ruhigen Vorort der Hafenstadt am Atlantik.

Im März hatten zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen im ostfranzösischen Besancon eine Kameradin stundenlang gefoltert. Eine Täterin gab anschließend ebenfalls an, den Horrorfilm gesehen zu haben.

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