Mit 195 Millionen Euro
Kölnische Rück durch Anschläge belastet

Die Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft AG hat die Belastungen durch die Anschläge in den USA für die Gruppe mit 195 Millionen Euro vor Steuern beziffert.

Reuters KÖLN. Nach Steuern ergäben sich 117 Millionen Euro, teilte der Konzern am Freitag in Köln mit. Für die Auswirkungen habe die Versicherung im dritten Quartal einen Bruttoschaden in Höhe von rund 410 Millionen Euro reserviert. Dieses außerordentliche Schadenereignis werde zwar einen "erheblichen" Einfluss auf das Jahresergebnis 2001 haben, die finanzielle Stärke sowie die langfristige Ertragskraft der Kölnischen Rück aber nicht beeinträchtigen, hieß es weiter.

Bisher lägen nur in wenigen Fällen konkrete Schadenmeldungen vor. Darüber hinaus werde die rechtliche Klärung der Haftungsfragen vermutlich Jahre beanspruchen. Daher sei die genannte Höhe der Belastungen, die sich durch Analysen aller Einzelverträge ergeben habe, nur als eine Schätzung zu verstehen.

Etwa die Hälfte des Bruttogesamtschadens entfällt den Angaben zufolge auf die Sachversicherung. Ein großer Teil resultiere aus Deckungen vorwiegend deutscher Kunden für Risiken ihrer Kunden in den USA. Auf die Luftfahrtverischerung entfielen weitere 25 Prozent, auf die Lebens- und Krankenversicherung 20 Prozent der Schäden.

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