Mit 249 Euro biller als PlayStation und Xbox: Nintendos Spielwürfel kommt am 3. Mai in den Handel

Mit 249 Euro biller als PlayStation und Xbox
Nintendos Spielwürfel kommt am 3. Mai in den Handel

Die neue Spielkonsole von Nintendo kommt am 3. Mai zu einem Preis von 249 Euro in den Handel. Der Game-Cube werde nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, erklärte Europa-Manager David Gosen in einer Internet-Präsentation. "Spielen ist eine Haltung und nicht an eine bestimmte Altersgruppe gebunden."

ap FRANKFURT. Als Spielkonsole wird das 11 mal 15 mal 16 Zentimeter große Gerät mit dem Fernsehgerät verbunden und über einen Controller gesteuert. Neu ist die Kontaktaufnahme mit dem Game-Boy Advance von Nintendo: Das tragbare Spielgerät kann dabei als zusätzlicher Controller und Bildschirm dienen.

In Japan wurde der Spiele-Würfel im September, in den USA im November vergangenen Jahres eingeführt. Seitdem wurden nach Angaben Gosens weltweit 2,7 Millionen der neuen Geräte verkauft. Der Game-Cube hat einen IBM-Prozessor mit einer Taktrate von 485 Megahertz. Für die Grafik sorgt ein zusammen mit dem Grafikkartenhersteller ATI entwickeltes "Flipper"-System, das die für Spiele so wichtigen Texturdaten (Grafiken von Oberflächen) mit einer Spitzengeschwindigkeit von 10,4 GB je Sekunde von der CD liest. Diese ist als Mini-Disk mit einem Durchmesser von acht Zentimetern nur noch halb so groß wie bisherige CDs. Spiele für das Vorgänger-System Nintendo 64 laufen nicht mehr auf dem Game-Cube. Der Sound kommt von einem integrierten Prozessor, der Arbeitsspeicher des Systems umfasst 40 MB. Der Game-Cube soll 6 bis 12 Millionen Polygone in der Sekunde darstellen, wie die kleinsten grafischen Einheiten der bewegten Bilder genannt werden. Der Würfel bietet Platz für den Anschluss von vier Controllern und verfügt über zwei Steckplätze für 4-MB-Speicherkarten. Weitere Verbindungsmöglichkeiten gibt es über zwei serielle und eine parallele Schnittstelle; an erstere kann etwa ein Modem angeschlossen werden.

Nintendo unterbietet Konkurrenz

Als Spielefutter sollen zum Start mehr als 20 Titel erscheinen. Unter den Drittanbietern sind auch Sega mit einem Sonic-Abenteuer und Ubi-Soft mit "Batmans Vengeance".

"2002 wird das Jahr des Würfels", sagte Gosen unter Hinweis auf die Preise bei der Konkurrenz. Der Game-Cube ist mit 249 Euro deutlich billiger als die Xbox von Microsoft, die mit einem etwas anderen Konzept am 14. März zu einem Preis von 479 Euro in Europa eingeführt wird. Die bereits seit gut einem Jahr erhältliche Play-Station 2 von Marktführer Sony kostet derzeit etwa 306 Euro. Nintendo hat jetzt auch den Preis für den im vergangenen Herbst eingeführten Gameboy Advance gesenkt: Statt 129 Euros kostet das handliche Spielgerät künftig noch 99 Euro kosten.

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