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Mit dem Dax-Einbruch rechnete keiner: Fondsgesellschaften liegen bei Börsenprognosen offenbar oft daneben

Prominente Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften haben offenbar mit ihren Prognosen zur Entwicklung an den Aktienmärkten zumeist daneben gelegen.

ddp/vwd MÜNCHEN. So habe keine der im Dezember 2000 befragten Fondsgesellschaften und Banken mit einem Abrutschen des Deutschen Aktienindex (Dax) auf 5 400 Zähler gerechnet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

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Gottfried Heller, geschäftsführender Gesellschafter der Fiduka Depotverwaltung, habe sogar prognostiziert, dass der Dax in diesem Jahr nicht unter 6 600 Punkte fallen werde.

Experten bemängeln dem Bericht zufolge die Praxis der Banken, ihre Prognosen lediglich zu verringern statt einen Versuch zu unternehmen, "die Lage unvoreingenommen neu einzuschätzen". Laut Joachim Goldberg, Geschäftsführer der Cognitrend GmbH, vermeiden Analysten instinktiv zuzugeben, dass sie mit ihrer Meinung komplett falsch gelegen haben. Deshalb werde nur "zaghaft korrigiert", schreibt die Zeitung weiter.

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