Mit der Fokussierung des Fonds steigt der Umweltaspekt
Nachhaltiges Investieren: Die Unterschiede

Das Spektrum der Anlageprodukte, die unter diesem Oberbegriff zusammengefasst sind, wird immer bunter und unübersichtlicher. Immerhin lassen sich bei Fonds drei Grundausrichtungen unterscheiden:

Ethische Fonds (Ausschlussprinzip/negatives Screening). Hier werden für ganz normale Aktienfonds aus ethischen (auch religiösen) Gründen bestimmte Ausschlusskriterien eingeführt. Beispiele sind Aktien der Rüstungsindustrie oder von Herstellern von Verhütungsmitteln.

Umweltfonds. Im Fokus steht das gezielte Investieren in erneuerbare Energien (Wind, Wasser, Sonne) oder Umwelttechnologie. Breiter aufgestellt sind Fonds, die auch Wertpapiere konventioneller Unternehmen kaufen, soweit diese auf eine umweltverträgliche Produktion achten.

Nachhaltigkeitsfonds (Best-in- Class-Ansatz). Diese Fonds ähneln herkömmlichen Aktienfonds darin, dass sie ein breites Portfolio von Unternehmen (fast) aller Branchen halten. Dabei versuchen die Manager jedoch, in jedem Sektor die besten Unternehmen nach ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien herauszufiltern.

In der Praxis gibt es viele Mischformen. So kombinieren viele Nachhaltigkeitsfonds ihren breiten Ansatz mit einzelnen Ausschlusskriterien (etwa: keine Atomenergie). Weiter gibt es Nachhaltigkeitsfonds, die stark auf Umweltbranchen setzen.

Wichtig für Investoren: Je stärker ein Fonds auf bestimmte Aktien oder Branchen fokussiert ist, desto größer wird das Risiko einer starken Abweichung gegenüber dem Gesamtmarkt (tracking error). Gleichzeitig steigt mit der Fokussierung - bei gelungener Auswahl - auch der Umweltaspekt eines Portefeuilles. tmo

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