Mit der UMTS-Vorwahlnummer in den Markt
Mobilcom will im Herbst Mobilfunkdienst starten

dri BERLIN. Die Mobilcom AG, Büdelsdorf, will ab Herbst unter eigener Marke Mobilfunkdienste anbieten. Das Unternehmen nutzt dazu die von E-Plus angemieteten Netzkapazitäten sowie die bereits zugeteilte UMTS-Vorwahlnummer 0156. Mobilcom will sich so nach Aussage eines Unternehmenssprechers einen eigenen Kundenstamm für die kommende UMTS-Ära aufbauen.

Bisher verkauft Mobilcom als Mobilfunk-Serviceprovider die Dienste von T-Mobil, D2 und E-Plus. Von 4,6 Mrd. DM Jahresumsatz muss Mobilcom 70 % an die Netzbetreiber weiterreichen. Unter der eigenen Nummer auf Mietleitungen kann Mobilcom eigene Sprach- und Datendienste entwickeln. Nach Aussagen des Unternehmenssprechers geht es Mobilcom nicht um einen Preiskampf, sondern darum, die eigene Marke für moderne Mobilfunk-Datendienste auszubauen.

Als Starttermin peilt das Unternehmen den 1. Oktober an. "Allerdings müssen wir vorher Software entwickeln, das macht Termin-Voraussagen schwierig", sagte der Mobilcom-Sprecher. Der Start ist außerdem davon abhängig, dass die Regulierungsbehörde die Zuteilungsregeln für die UMTS-Telefonnummern ändert. Nach heutigen Regeln darf Mobilcom die 0156 erst bei Inbetribenahme des UMTS-Netzes verwenden. Eine Lockerung der Regeln ist allerdings bereits in Arbeit.

E-Plus sieht es nicht als Nachteil, dass Mobilcom direkter Konkurrent wird. Nach Aussage eines Sprechers bietet dies auch für E-Plus vor allem Vorteile: Neben neuen Kunden könne Mobilcom ja auch seine bisherigen T-Mobil - und D2-Kunden auf das E-Plus-Netz umleiten.

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