Mit Kautionen für versprochene Gratiswagen abgetaucht
Betrüger legte 2000 Smart-Fans herein

2000 Smart-Fans sind in der Schweiz von einem ebenso smarten Betrüger an der Nase herumgeführt und um Millionen geprellt worden. Der 39-jährige Schweizer versprach den Kleinauto-Liebhabern, sie könnten den Wagen dank der Platzierung von Werbung vier Jahre kostenlos fahren.

ap ZUG. Dafür kassierte er 1800 Franken Kaution und tauchte ab, wie die Behörden zu einem Bericht der Zeitung "Blick" bestätigten.

Der Geschäftsführer der Firma ArtCar AG gelangte im vergangenen Jahr mit Tausenden von Postwurfsendungen an die Konsumenten. Er versprach die kostenlose Benutzung von Werbefahrzeugen während vier Jahren. Die fahrenden Werbeträger sollten sich so praktisch selbst finanzieren. Von den Kunden verlangte er eine Vorauszahlung von 1800 Franken (1200 Euro) für Kaution, Versicherung und Verkehrssteuern. Den Unterhalt sollten sie selbst finanzieren.

Wie Untersuchungsrichter Roland Schwyter am Donnerstag auf Anfrage sagte, dürften ungefähr 2000 Personen das Angebot angenommen und entsprechend die verlangte Kaution von 1800 Franken bezahlt haben. Mit einem Gesamtschaden von über drei Millionen Franken (zwei Millionen Euro) sei deshalb zu rechnen. Es bestehe klar der Verdacht, dass der Mann nicht geplant habe, vertragsgemäß Fahrzeuge zu beschaffen und auszuliefern. Eine Strafverfahren wegen Betrugs wurde eingeleitet, ein Haftbefehl ausgeschrieben.

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