Mit "Random House" besitzt Bertelsmann bereits größtes englischsprachiges Verlagshaus
Bertelsmann ordnet Buch-Verlagsgruppe neu

Bertelsmann wird seine Buch-Verlagsgruppe künftig auch in Deutschland unter dem Namen "Random House" führen.

dpa/afx MÜNCHEN. Zum 1. April werde die schon im vergangenen Jahr angekündigte Neuordnung des Buchbereichs vollzogen, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit.

Aus der Verlagsgruppe Bertelsmann, in der die deutschsprachigen Verlagsaktivitäten des Hauses gebündelt sind, werde die neue Verlagsgruppe Random House mit den Standorten München, Berlin, Frankfurt und Wien. Die Bertelsmann Buch AG existiere nicht länger, alle Bertelsmann-Verlagsaktivitäten weltweit würden künftig unter dem Dach von Random House zusammengeführt.

Bertelsmann hatte den US-Konzern Random House 1998 übernommen und stieg damit auch zum größten englischsprachigen Verlagshaus auf. Mit mehr als 100 Verlagen in vier Kontinenten stehe der Name Random House "gleichermaßen für Tradition und Moderne", begründete Bertelsmann die Umbenennung auch in Deutschland.

Klaus Eck, Verleger und Geschäftsführer der Verlagsgruppe Bertelsmann, übernehme als Präsident und Mitglied des Vorstands von Random House die Leitung der deutschsprachigen Verlagsgruppe, hieß es. Volker Neumann, Marketingleiter und Geschäftsführer der Verlagsgruppe Bertelsmann, werde für Vertrieb und Marketing zuständig sein. Bis Ende März werden die Buchgeschäfte bei Bertelsmann von Frank Wössner geführt.

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