Mit Ratschlägen und Gutachten
WHO will Prozesse gegen Tabakindustrie unterstützen

Die Weltgesundheitsorganisation will Länder unterstützen, die die Tabakindustrie wegen der mit dem Rauchen verbundenen gesundheitlichen Gefahren vor Gericht bringen wollen.

Reuters GENF. Bei der Vorstellung des WHO-Berichts "Mit Justiz zur Gesundheit" sagte der Autor Douglas Blanke am Montag in Genf, Prozesse gegen Tabakkonzerne müssten sorgfältig vorbereitet werden.

Die Prozesse seien von großer Bedeutung, so dass sie weltweit bei den Versuchen, den Tabakkonsum zu reduzieren, eine Rolle spielen sollten. Schließlich würden weltweit pro Minute acht Menschen an Krankheiten sterben, die auf Tabakkonsum zurückzuführen seien.

Vertreter der UNO-Organisation WHO treffen sich in dieser Woche in Genf, um über eine Rahmenvereinbarung zur Tabakkontrolle zu beraten. Die WHO macht die Tabakindustrie dafür verantwortlich, dass weltweit die Versuche nicht greifen, den Tabakkonsum mittels Preiserhöhungen, Werbeverboten, Aufklärung und Nichtraucher-Initiativen zu reduzieren.

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