Mit Sauerstoffmaske in Klinik gebracht
Belgischer Außenminister zusammengebrochen

Der belgische Außenminister Louis Michel ist bei einer Nato-Konferenz am Dienstag in Reykjavik zusammengebrochen. Er wurde mit einer Sauerstoffmaske in ein Krankenhaus gebracht.

wiwo/ap REYKJAVIK. Nach Angaben eines belgischen Diplomaten hatte Michel bereits vor Beginn der ersten Arbeitssitzung des zweitägigen Treffens über Unwohlsein geklagt.

Michel stürzte bei einem Fototermin mit den Außenministern der übrigen 18 Nato-Staaten zu Boden. Mehrere Kollegen eilten ihm zu Hilfe. Zunächst versuchte Michel, aus eigener Kraft wieder aufzustehen, ging dabei aber erneut zu Boden. Wegen seines Zustands habe der Minister erwogen, erst gar nicht zu dem Treffen zu gehen, hieß es.

"Er fühlte sich schrecklich", sagte der belgische Diplomat. "In der Arbeitssitzung war es ihm zu warm, und draußen war es zu kalt für ihn." In den vergangenen Tagen hatte Michel den Angaben zufolge einen intensiven Reiseplan. Noch am vergangenen Freitag war er in New York, reiste daraufhin nach Südafrika und Ruanda, bevor er schließlich am Dienstag nach Island kam.

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