Mit Schlauchbooten in der Straße von Gibraltar
Marokko verhindert Anschläge gegen Kriegsschiffe

Die marokkanischen Behörden haben nach einem Bericht des britischen Senders BBC drei saudische Staatsbürger festgenommen, die Anschläge auf britische und amerikanische Kriegsschiffe in der Straße von Gibraltar planten.

dpa LONDON. Wie der Sender am frühen Dienstagmorgen berichtete, seien die drei Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren bereits im Mai festgenommen worden. Sie hätten Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden gehabt. Die drei Männer hätten saudiarabische Pässe bei sich gehabt.

Unter Berufung auf marokkanische Regierungsvertreter, die nicht genannt werden wollten, berichtete BBC weiter, die Verdächtigen hätten geplant, in der Straße von Gibraltar mit Schlauchbooten voller Sprengstoff Kriegsschiffe der USA und Großbritanniens anzugreifen. Die Schlauchboote sollten von den spanischen Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla starten. Die marokkanischen Behörden seien den drei Männern mit Hilfe befreundeter Nachrichtendienste auf die Spur gekommen.

Im Oktober 2000 war ein Sprengstoffanschlag auf den Flugzeugträger USS "Cole" in einem jemenitischen Hafen verübt worden. Dabei waren 17 US-Seeleute ums Leben gekommen und 39 verletzt worden. Für das Attentat wird das Terrornetz El Kaida verantwortlich gemacht.

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