Mit Schweigeminuten der jüngsten Mordopfer gedacht
Spanier protestieren gegen ETA-Terror

Mit Gedenkminuten und Demonstrationen haben die Spanier am Montag im ganzen Land gegen die jüngsten mutmaßlichen Anschläge der baskischen Untergrundorganisation ETA protestiert.

ap MADRID. Um 12.00 Uhr gedachten Tausende vor Rathäusern und Regionalparlamenten mit fünfminütigem Schweigen der zwei Mordopfer vom Wochenende. Außerdem waren in mehreren Städten Großkundgebungen gegen den Terror der ETA angesetzt.

Bei den zwei Anschlägen am Samstag in Nordspanien waren ein Polizist und ein Lokalpolitiker ermordet worden. Die spanischen Behörden machen die ETA für die Taten verantwortlich. Die Anschläge fielen zusammen mit der Vereidigung des baskischen Ministerpräsidenten Juan Jose Ibarretxe, dessen Baskische Nationalpartei (PNV) bei der Regionalwahl im Mai als stärkste politische Kraft bestätigt worden war. Ibarretxe hat ein entschiedenes Vorgehen gegen die ETA angekündigt.

Die Untergrundorganisation kämpft seit 1968 für ein unabhängiges Baskenland. Seit dem Ende eines 14-monatigen Waffenstillstandes im Januar 2000 sind 34 Menschen ermordet worden. Zu den Taten hatte sich die ETA teilweise bekannt.

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