Mit Spannung erwartet
Oberstes US-Gericht beginnt Anhörung zum Präsidentenwahl-Streit

Im Mittelpunkt stehen Neuauszählungen per Hand, für die das höchste Gericht des Staates Florida am 21. November grünes Licht gegeben hatte.

dpa WASHINGTON. Vor dem Obersten Gerichtshof der USA hat am Freitag eine mit Spannung erwartete mündliche Verhandlung über den Streit um die Präsidentenwahl begonnen. Im Mittelpunkt stehen Neuauszählungen per Hand, für die das höchste Gericht des Staates Florida am 21. November grünes Licht gegeben hatte.

Dadurch war der ohnehin knappe Stimmenvorsprung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten George W. Bush vor dem Demokraten Al Gore weiter zusammen geschrumpft.

Die Republikaner argumentieren, dass das oberste Gericht Floridas mit seiner Entscheidung zu Gunsten der Neuauszählungen seine Kompetenzen überschritten hat. Sie erhoffen sich von den höchsten US- Richtern ein Urteil, das Gore an der Fortsetzung seines Kampfes für die Neuauszählung von 14 000 strittigen Stimmen in Florida hindert.

Eine Entscheidung noch am Freitag galt als unwahrscheinlich.

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