Mit Sprachkommandos navigieren
Internet-Sprachstandard soll bis Ende des Jahres stehen

Ein Konsortium namhafter US-Technikfirmen möchte einen gemeinsamen Standard zur Internet-Navigation per Sprache schaffen.

ddp Washington. Wie der Informationsdienst CNet berichtet, sind an der Initiative unter anderem die Branchen-Größen IBM, AT&T, Lucent Technologies und Motorola beteiligt. Das Konzept namens VoiceXML sei bereits dem World Wide Web Consortium zur Begutachtung vorgelegt worden. Das Gremium entscheidet, ob VoiceXML womöglich noch vor Ende des Jahres offiziell als Sprachstandard im Internet eingeführt wird.

VoiceXML soll es ermöglichen, mit Sprachkommandos im Internet zu navigieren. Die Entwickler der Technik stellen sich vor, dass Anwender via Festnetz-Telefon oder Handy ihre E-Mails abrufen, im Internet Fahrplanauskünfte einholen und Tickets buchen. Bislang gibt es für Sprachanwendungen im Internet nur Einzellösungen, die es Hardware-Anbietern unmöglich machen, die notwendigen universell einsetzbaren Geräte auf den Markt zu bringen.

Analysten sehen im aktuellen stark gebeutelten IT-Markt durch VoiceXML eine neue Goldgräberstimmung heraufziehen. Da es zehnmal so viele Telefone wie PCs gibt, könnte sich durch VoiceXML die Popularität des Internet vervielfachen, zitiert CNet einen führenden Intel-Manager.

Bislang haben sich fast 500 Firmen für eine Unterstützung von VoiceXML ausgesprochen. Bei einigen wenigen Unternehmen sind nicht standardisierte Versionen von VoiceXML bereits im Einsatz, etwa bei Sprint, QWest und AT&T Wireless.

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