Mit Urteil unzufrieden: Philip Morris beantragt Urteilsrevision

Mit Urteil unzufrieden
Philip Morris beantragt Urteilsrevision

Der Zigarettenhersteller Philip Morris USA, eine Tochtergesellschaft der Altria Group Inc, hat ein Gericht in Chicago angerufen, das Schadenersatzurteil in Höhe von 10,1 Mrd. Dollar gegen den Konzern zu überprüfen. Dies teilte Philip Morris am Dienstag mit.

HB/dpa NEW YORK. Philip Morris fordere die Aufhebung des Urteils oder die Herabsetzung der Strafe, teilte der Konzern mit. Richter Nicholas Byron vom Regierungsbezirk Madison County in Edwardsville wird seine Entscheidung voraussichtlich am Donnerstag bekannt geben.

Im März hatte Byron den Konzern mit der Begründung verurteilt, das Unternehmen habe fälschlicherweise behauptet, leichte Zigaretten seinen weniger gefährlich als gewöhnliche Marken. Hierdurch habe Philip Morris Raucher irregeführt.

Drei Mrd. Dollar plus 600 Mill. Dollar Zinsen sollen an den Staat Illinois gezahlt werden, der Rest an die Unterzeichner der Sammelklage.

Ursprünglich sollte Philip Morris zwölf Mrd. Dollar Kaution für den Fall hinterlegen, dass der Konzern die Klage verliert. Byron halbierte diesen Betrag vorige Woche. Am Freitag reichte Philip Morris Klage ein, um zu verhindern, dass der Regierungsbezirk Cook County die drei Mrd. Dollar kassiert.

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