Mitarbeiter der Service-Tochter Primatel betroffen
Sonera will Arbeitskräfte befristet beurlauben

Betroffen sind ein Großteil der 1 800 Mitarbeiter der Service-Tochter Primatel. Der hoch verschuldete finnische Telekomkonzern will mir Hilfe dieser Maßnahme seine Kosten senken.

Reuters HELSINKI. Der auch in Deutschland aktive finnische Telekom-Konzern Sonera will zur Kostensenkung einen Großteil seiner 1 800 Mitarbeiter bei der Service-Tochter Primatel befristet in den Urlaub schicken. Sonera teilte am Montag in Helsinki mit, neben dem bereits angekündigten Stellenabbau im Konzern um rund 11 Prozent werde man rund 1 600 Primatel-Mitarbeiter jeweils für rund zwei Wochen beurlauben.

Für rund 300 Beschäftigte könne sich auch eine Beurlaubung von bis zu 90 Tagen ergeben. Die Freistellungen sind den Angaben zufolge zwischen Mitte November und Ende April geplant. Sonera hatte Ende August bereits die Streichung von rund 1 200 Stellen angekündigt.

Sonera hat auf Grund der Ausweitung seines europäischen Mobilfunkgeschäfts hohe Schulden und leidet wie andere Branchenunternehmen unter einer Nachfrageschwäche.

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