Mitarbeiter machten angeblich verbotene Geschäfte mit Lagardère
Börsenaufsicht: Insiderhandel in Paris

afp PARIS. Die Pariser Börsenaufsicht (COB) hat nach Zeitungsinformationen zwei Mitarbeiter wegen mutmaßlichen Insider-Handels des Dienstes enthoben. COB-Chef Gérard Rameix sagte der Tageszeitung "Le Monde" (Sonntagsausgabe), er wolle zu einem laufenden Verfahren nicht Stellung nehmen. Er kündigte aber an, die am Vortag im "Parisien" enthüllten Vorfälle sollten "schnell und mit Entschlossenheit" aufgeklärt werden. Einer der beiden COB-Mitarbeiter arbeitete seit zehn Jahren für die Börsenaufsicht und war stellvertretender Leiter der Abteilung für Marktkontrolle.

Zusammen mit einer Kollegin aus der Abteilung für Immobiliengeschäfte soll er mehrere Bekannte im März über einen geplanten Aktientausch der Lagardère-Gruppe informiert haben. Daraufhin seien zwölf Mill. FF (fast 3,6 Mill. DM) in diese Aktien investiert worden.



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