Mitarbeiter sollen in das Gemeinschaftsunternehmen wechseln
Opel: Betriebsvereinbarung für deutsche Joint Ventures

In den nächsten fünf Jahren sollen 160 Mill. DM in Bochum investiert und betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden, teilte das Unternehmen heute mit.

vwd RÜSSELSHEIM. Die Adam Opel AG, Rüsselsheim, hat den Abschluss einer Betriebsvereinbarung für die künftigen Mitarbeiter der beiden deutschen Joint Venture-Unternehmen Opel Powertrain GmbH und GM/Fiat Worldwide Purchasing Opel Germany GmbH bekannt gegeben. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, haben sich Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat auf eine langfristige Beschäftigungssicherheit geeinigt. Analog zu dem 1998 abgeschlossenen Standortvertrag sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. In den nächsten fünf Jahren sollen darüber hinaus zusätzlich 160 Mill. DM in Bochum investiert werden, heißt es in der Vereinbarung.

Die zukünftige Planung sieht für den Powertrain-Standort Rüsselsheim vor, schwerpunktmäßig die Konstruktion von Benzinmotoren voranzutreiben. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) die Expertise bei der Dieseltechnologie kontinuierlich weiterentwickelt wird. Zwischen 2001 und 2005 sollen durchschnittlich mindestens 1 300 Mitarbeiter aus dem ITEZ in dem Powertrain-Joint Venture beschäftigt werden.

Bis Jahresende sollen 1 400 Mitarbeiter aus Bochum, 1 300 Mitarbeiter aus Kaiserslautern und 2 300 Mitarbeiter aus Rüsselsheim (davon 500 Mitarbeiter aus dem Einkauf) in die neuen Gemeinschaftsunternehmen wechseln. Bereits Mitte Juni hatten sich der Opel-Vorstand und der Gesamtbetriebsrat auf eine Rahmenvereinbarung geeinigt, nach der alle Mitarbeiter, die in die neuen Joint Ventures eingegliedert werden, so behandelt werden, als wären sie weiterhin bei der Adam Opel AG beschäftigt. Die am Freitag beschlossene Betriebsvereinbarung bedarf noch der abschließenden Beratung durch die Betriebsräte an den einzelnen Standorten.

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