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Mitsubishi beendet Kapitalerhöhung - Daimler nicht mehr HauptaktionärDPA-Datum: 2004-07-15 10:09:07

(dpa-AFX) Tokio - Der angeschlagene japanischen Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > hat die für einen Neuaufbau dringend benötigte Kapitalerhöhung abgeschlossen und dabei mehr Geld erlöst als ursprünglich geplant. Neuer Hauptaktionär ist jetzt der japanische Investmentfonds Phoenix Capital, der damit an die Stelle von Daimlerchrysler < DCX.ETR > tritt.

(dpa-AFX) Tokio - Der angeschlagene japanischen Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > hat die für einen Neuaufbau dringend benötigte Kapitalerhöhung abgeschlossen und dabei mehr Geld erlöst als ursprünglich geplant. Neuer Hauptaktionär ist jetzt der japanische Investmentfonds Phoenix Capital, der damit an die Stelle von Daimlerchrysler < DCX.ETR > tritt.

Wie der viertgrößte japanischer Autobauer am Donnerstag mitteilte, seien mit der Kapitalerhöhung 496 Milliarden Yen (3,67 Mrd Euro) erlöst worden. Dies seien 46 Milliarden Yen mehr als ursprünglich geplant. Damit sei das finanzielle Fundament für die Umsetzung des im Mai bekannt gegebenen Restrukturierungsplans gelegt worden.

Phoenix VOR Daimler

MMC hatte sich für die Kapitalerhöhung entschieden, nachdem der Hauptaktionär Daimlerchrysler < DCX.ETR > eine Kapitalspritze für den verlustreichen Autobauer abgelehnt hatte. Der Stuttgarter Autobauer hält nach der Kapitalerhöhung noch rund ein Viertel der Aktien. Neuer Hauptaktionär ist die Phoenix Capital, das ein Drittel der Anteile hält.

Phoenix hatte am Donnerstag für 74 Milliarden Yen ein Paket an Stammaktien erworben. Die Gesellschaft hatte zuvor angekündigt, bis zu 100 Milliarden Yen in MMC zu investieren. Außerdem erwarb JP Morgan am Donnerstag Vorzugsaktien im Wert von 126 Milliarden Yen (930 Mio Euro). Damit wurde die ursprünglich geplante Summe von 100 Milliarden Yen deutlich aufgestockt.

Ein Teil des Erlöses aus der Kapitalerhöhung sei bereits zum Schuldenabbau eingesetzt worden, teilte MMC mit. So seien die kurzfristigen Verbindlichkeiten bis zum 30. Juni auf 250 Milliarden Yen reduziert worden, ein Rückgang von 250 Milliarden Yen seit Ende März.

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