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Mitsubishi-Chef: Wollen smart-Kooperation mit Daimlerchrysler fortsetzen

Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) will die Kooperation mit der Daimlerchrysler -Kleinwagenmarke smart fortsetzen. Es sei vorteilhaft für beide Seiten, wenn sich der neue smart forfour und der Mitsubishi-Colt auch in der nächsten Modellgeneration eine gemeinsame Plattform teilten, sagte MMC-Chef Hideyasu Tagaya dem "Handelsblatt" (Donnerstag).

dpa-afx TOKIO. Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) will die Kooperation mit der Daimlerchrysler-Kleinwagenmarke smart fortsetzen. Es sei vorteilhaft für beide Seiten, wenn sich der neue smart forfour und der Mitsubishi-Colt auch in der nächsten Modellgeneration eine gemeinsame Plattform teilten, sagte MMC-Chef Hideyasu Tagaya dem "Handelsblatt" (Donnerstag).

Die Autokonzerne bauen die Plattform gemeinsam im niederländischen Nedcar-Werk und verhandeln derzeit über eine neue Anteilsstruktur. Daimlerchrysler will aufstocken, MMC seine Beteiligung reduzieren, um Geld für die Sanierung zu erlösen.

Wenig Interesse AN Kooperation BEI Mittelklasse

Wenig Interesse zeigte Tagaya an der ursprünglich geplanten Kooperation bei Mittelklassemodellen mit Chrysler. In der Kompaktklasse könne Chrysler die Plattform des Lancers nutzen, wenn die Amerikaner wollten. Klar sei aber, "wir entwickeln nur noch die Mitsubishi-Version".

Das Verhältnis zwischen Daimlerchrysler und MMC ist seit dem Frühjahr abgekühlt, nachdem sich die Stuttgarter nicht an der milliardenschweren Kapitalerhöhung beteiligt hatten. Dadurch sank der Anteil der Deutschen an MMC von 37 auf etwa 22 %.

MMC-Chef Tagaya betonte, der Konzern werde die Wende aus eigener Kraft schaffen und suche keinen neuen, strategischen Partner. "Wenn wir unseren Sanierungsplan umsetzen, sind die Chancen dafür meiner Meinung nach recht hoch." MMC-Großaktionär ist die Investmentfirma Phoenix Capital.

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