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Mitsubishi erhöht Überschuss im 1.Geschäftsquartal um 35,5% - Ziele bestätigt

(dpa-AFX) Tokio - Der japanische Mischkonzern Mitsubishi Corp. < MBC.SQ1 > < MBI.FSE > hat im ersten Geschäftsquartal (30. Juni) den Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um 35,5 Prozent auf 42,6 Milliarden Yen (318,03 Mio Euro) gesteigert. Mitsubishi veröffentlichte damit seit Bekanntgabe seiner Quartalsberichte im Dezember 2000 den höchsten Gewinnanstieg innerhalb von drei Monaten.

(dpa-AFX) Tokio - Der japanische Mischkonzern Mitsubishi Corp. < MBC.SQ1 > < MBI.FSE > hat im ersten Geschäftsquartal (30. Juni) den Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um 35,5 Prozent auf 42,6 Milliarden Yen (318,03 Mio Euro) gesteigert. Mitsubishi veröffentlichte damit seit Bekanntgabe seiner Quartalsberichte im Dezember 2000 den höchsten Gewinnanstieg innerhalb von drei Monaten.

Einer der Gründe für die sehr gute Ergebnisentwicklung im ersten Geschäftsquartal seien die stark von den Rohstoffmärkten abhängigen Geschäftsfelder gewesen, meldete Mitsubishi am Donnerstag in Tokio. Außerdem seien 7 Milliarden Yen Kapitalgewinn aus dem Verkauf seines Aktienanteils an der japanischen Vodafone KK verbucht worden. Der Quartalsumsatz sei im Vorjahresvergleich um 13,1 Prozent auf 4,03 Billionen Yen gewachsen. Er legte vor allem angetrieben durch die Sparten Metall, Energie und Maschinerie zu.

Prognosen Bestätigt

Der Konzern bekräftigte außerdem die Überschuss-Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2004/05 von 130 Milliarden Yen. Ebenso bestätigte Mitsubishi die Prognose eines Vorsteuergewinns von 170 Milliarden Yen und eines operativen Gewinns von 140 Milliarden Yen.

Der Umsatz werde bei 15,2 Billionen Yen liegen, wiederholten die Japaner ihren bereits im Mai gegebenen Ausblick. Der Überschuss im ersten Quartal trage zu 32,8 Prozent zum Überschussziel 2004/2005 bei.

Mehr Umsatz

Mit Blick auf Mitsubishi Motors Corp. (MMC) < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > warnte der Mutterkonzern vor einer möglichen Abschreibung in Verbindung mit der kürzlich gegebenen Kapitalspritze für den angeschlagenen Autohersteller. "Falls der Aktienpreis von MMC bis Ende September dort bleibt, wo er jetzt ist, werden wir voraussichtlich 90 Milliarden Yen Abschreibungen in der ersten Jahreshälfte verbuchen müssen", sagte Mitsubishi-Finanzvorstand Ichiro Mizuno.

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