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Mitsubishi Fuso ruft wie erwartet hunderttausende Lkw in Japan zurück

Der mehrheitlich zu Daimlerchrysler gehörende japanische Nutzfahrzeugbauer Mitsubishi Fuso hat im laufenden Rückrufprogramm am Mittwoch 392 093 Lkw wegen technischer Pannen in die Werkstätten beordert. Dies sei mit dem japanischen Transportministerium vereinbart worden, teilte Mitsubishi Fuso am Mittwoch mit.

dpa-afx TOKIO. Der mehrheitlich zu Daimlerchrysler gehörende japanische Nutzfahrzeugbauer Mitsubishi Fuso hat im laufenden Rückrufprogramm am Mittwoch 392 093 Lkw wegen technischer Pannen in die Werkstätten beordert. Dies sei mit dem japanischen Transportministerium vereinbart worden, teilte Mitsubishi Fuso am Mittwoch mit.

Die Aktion für mehrere Baureihen gehört zum bereits bekannten 450 000 Fahrzeuge umfassenden Rückrufprogramm. Fuso hatte unter dem alten Mitsubishi-Management den Behörden unter anderem Fehler bei Bremsanlagen, elektrischen Systemen und Warnleuchten verschwiegen. Dies führte zu Unfällen, teilweise mit Todesfolge.

Daimlerchrysler besitzt inzwischen 65 % der Fuso-Anteile und will den von Mitsubishi verursachten Imageschaden schnell ausbügeln. Der Fuso-Absatzschwund in Japan schwächte sich im August ab und lag nach 29,9 % im Juli und 26,5 % im Juni bei nur noch bei 9,6 %.

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