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Mitsubishi hat keine Einwände gegen Erhöhung des Daimler-Anteils

Die japanische Mitsubishi-Gruppe hat keine Einwände gegen eine Erhöhung des DaimlerChrysler-Anteils an Mitsubishi Motors.

Reuters/vwd TOKIO. Dies sagte Mitsubishi-Chef Minoru Makihara am Montag in Tokio. Medienberichten vom Wochenende zufolge verhandelt DaimlerChrysler mit dem japanischen Autobauer über eine Erhöhung ihres bisherigen Anteils von 34 % auf 40 %. Gegenstand der Verhandlungen soll auch die Entsendung eines weiteren DaimlerChrysler-Vorstands in die Konzernführung des japanischen Konzerns sein, hatte es in den Medienberichten geheißen.

Makihara sagte weiter, er glaube nicht, dass ein möglicher neuer Präsident für Mitsubishi Motors von DaimlerChrysler kommen werde. Mitsubishi Motors-Chef Katsuhiko Kawasoe steht seit geraumer Zeit unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass der japanische Konzern jahrelang meldepflichtige Kundenbeschwerden dem japanischen Verkehrsministerium nicht mitgeteilt hatte.

Die japanische Polizei hat am Sonntag erneut Büros von Mitsubishi Motors durchsucht. Ein Polizei-Sprecher in Tokio war allerdings nicht bereit, die erneuten Durchsuchungen der Büros näher zu kommentieren.

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