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Mitsubishi Rückrufaktion betrifft in Deutschland rund 4500 AutosDPA-Datum: 2004-07-01 13:45:39

TREBUR/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der japanische Autohersteller Mitsubishi < MBC.SQ1 > < MBI.FSE > ruft in Deutschland maximal 4500 Autos wegen möglicher Probleme mit der Heckklappe zurück. Dabei handelt es sich um das Modell Lancer Kombi aus den Baujahren 1992 und 1993, teilte Mitsubishi Motors Deutschland (Trebur) am Donnerstag der dpa auf Anfrage mit. Das Modell wurde in Japan unter dem Namen "Libero" verkauft. "Wir wissen nicht, wie viele Fahrzeuge nach 12 Jahren noch auf den deutschen Straßen fahren", sagte ein Sprecher. "Wir glauben nicht, dass viele Kunden betroffen sind."

TREBUR/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der japanische Autohersteller Mitsubishi < MBC.SQ1 > < MBI.FSE > ruft in Deutschland maximal 4500 Autos wegen möglicher Probleme mit der Heckklappe zurück. Dabei handelt es sich um das Modell Lancer Kombi aus den Baujahren 1992 und 1993, teilte Mitsubishi Motors Deutschland (Trebur) am Donnerstag der dpa auf Anfrage mit. Das Modell wurde in Japan unter dem Namen "Libero" verkauft. "Wir wissen nicht, wie viele Fahrzeuge nach 12 Jahren noch auf den deutschen Straßen fahren", sagte ein Sprecher. "Wir glauben nicht, dass viele Kunden betroffen sind."

Das Unternehmen werde die Fälle an das Kraftfahrzeugbundesamt melden und von dort die Adressen der Käufer erhalten. Sie werden dann angeschrieben und aufgerufen, ihren Wagen in die Werkstatt zu bringen. Dort werde das betroffene Teil, der Gasdämpfer der Heckklappe, kostenlos ersetzt. "Bislang sind uns keine Zwischenfälle hierzulande bekannt, es gab weder Unfälle noch Beschwerden", sagte der Mitsubishi-Sprecher. In Japan waren 16 Zwischenfälle mit Heckklappen bekannt geworden, bei denen Menschen zum Teil Kopfverletzungen erlitten hatten.

Mitsubishi habe seit Anfang Juni weltweit in rund 19 Fällen Rückrufaktionen gestartet, die rund 156 000 Wagen betrafen. Davon seien die deutschen Verbraucher praktisch nicht betroffen gewesen, sagte der Firmensprecher. "Mehr als 90 Prozent der Modelle werden nur in Japan verkauft." Ihm sei nur ein Fall des Kleinbusses L 300 bekannt, der wegen Mängel in Deutschland zurückgerufen wurde. In den letzten drei Jahren habe Mitsubishi in Deutschland acht solcher Aktionen gestartet. Wieviele Wagen dabei betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen. Er betonte auch, dass es sich bei zuletzt in Japan zurückgerufenen Pajero-Jeeps um eine Modellreihe handelt, die nicht nach Deutschland geliefert wurde.

Mitsubishi hat nach eigenen Angaben 2003 rund 40 000 Wagen in Deutschland verkauft und damit einen Marktanteil von 1,1 Prozent erzielt. Der Umsatz belief sich auf rund 800 Millionen Euro.

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