Mittel gegen Darmkrebs
Merck bekommt schnelles Zulassungsverfahren für Erbitux

Das neue Krebsmitel Erbitux (Cetuximab) des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck kommt nach Unternehmensangaben für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren in der Schweiz in Frage.

Reuters FRANKFURT. Dies habe die schweizerische Zulassungsbehörde Swissmedic inzwischen entschieden, teilte Merck in der Nacht zum Montag mit. Früheren Angaben zu Folge will Merck noch in diesem Sommer bei der schweizerischen Behörde sowie bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA einen Antrag auf Genehmigung des Mittels für die Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs stellen. Das Medikament könne noch Ende dieses Jahres in der Schweiz auf dem Markt sein, hieß es in der Mitteilung. Für die Europäische Union werde die Zulassung 2004 erwartet. Erbitux ist in Europa auch unter der Bezeichnung Cetuximab bekannt.

Merck hatte zuvor auf dem Jahreskongress der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) in Chicago langerwartete Ergebnisse einer klinischen Studie zu dem Medikament mit Darmkrebspatienten präsentiert. Auf der Grundlage dieser Daten zusammen mit weiteren Studienergebnissen will Merck für die EU und die Schweiz die Zulassung beantragen. Das Krebsmedikament soll nach Merck-Angaben bis Ende 2005 in mehr als 20 Ländern auf dem Markt sein. Für seine Lizenzgebiete hält der Konzern mit dem Produkt jährliche Spitzenumsätze von bis zu 500 Millionen Euro für möglich.

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