Mittelfristige Prognose bekräftigt
Sulzer leidet unter Marktflaute

Die schweizer Sulzer muss für das vergangene Jahr kräftige Verluste verbuchen. Diese waren allerdings von Analysten vorhergesehen, weil Einmalposten wie Zahlungen im Zuge des Prozesses wegen Hüftimplantaten bei Sulzer Medica das Ergebnis verzerren.

vwd WINTERTHUR. Die Sulzer AG, Winterthur, hat ihre Mittelfristziele für Umsatz und Rendite bekräftigt. Der Umsatz solle von derzeit rund zwei Mrd auf drei Mrd. schweizer Franken ausgebaut und eine Umsatzrendite von neun Prozent erreicht werden, teilte das schweizerische Unternehmen am Freitag mit. Für das laufende Jahr strebe das Unternehmen trotz der derzeit schwierigen Marktbedingungen eine Verbesserung von Umsatz und Betriebsergebnis an.

Den Rückgang des Nettoergebnisses 2001 begründete das Unternehmen mit zahlreichen Sonderbelastungen, darunter die Vergleichslösung bei der Tochter Sulzer Medica und den unfreundlichen Übernahmeversuch durch Incentive Capital AG.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Nettoverlust bei Konsolidierung von Sulzer Medica 448 Mill. schweizer Franken, nach einem Vorjahresgewinn von 206 Mill. schweizer Franken.

Der Verlust sei auf den Halbjahresabschluss der Sulzer Medica zurückzuführen, deren Rückstellungen für den Rückruf schadhafter Hüftprotesen in die Erfolgsrechnung der Sulzer eingegangen sei. Sulzer Medica wurde im Juli 2001 abgespalten und sei für die Zukunft von Sulzer nicht mehr relevant, hieß es weiter. In den Kern-Sparten stieg der Umsatz den Angaben zufolge 17 Prozent und das Betriebsergebnis um 53 Prozent. Die Umsatzrendite habe sich auf 7,2 (5,4) Prozent erhöht.

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