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MLP Ende September mit weniger Beratern und Geschäftsstellen - Mehr Kunden

Der Finanzdienstleister MLP hat Ende September 8,6 Prozent weniger Berater beschäftigt und zudem weniger Geschäftsstellen unterhalten als Ende des vorigen Jahres.

dpa-afx HEIDELBERG. Der Finanzdienstleister MLP hat Ende September 8,6 Prozent weniger Berater beschäftigt und zudem weniger Geschäftsstellen unterhalten als Ende des vorigen Jahres. Unterdessen steigerte MLP die Zahl seiner Kunden im dritten Quartal gegenüber Ende Juni um 10 000 auf 589 000, wie die im MDax notierte MLP AG am Mittwoch meldete. Auch die Erträge je Geschäftsstelle und je Berater legten deutlich zu.

Insgesamt zählte die auf Akademiker fokussierte Gesellschaft Ende September 2 534 Berater. Auch gegenüber dem Halbjahr sank die Zahl der Berater. Ende Juni zählte der Finanzdienstleister noch 2 625 Berater. Analysten sehen die Anzahl der Berater als Indikator für künftiges Wachstum. Früheren Angaben zufolge wollen die Heidelberger im nächsten Jahr die Zahl ihrer Berater unter dem Strich um 200 bis 350 steigern.

Weniger Geschäftsstellen - Höherer Ertrag JE Stelle und Berater

Die Zahl der Geschäftsstellen sank zum 30. September um knapp 13 Prozent auf 303 (Ende 2003: 347). "Damit ist aus Sicht des Unternehmens eine stabile Basis erreicht, die sich bis Ende des Jahres nicht mehr deutlich verändern wird", meldete MLP.

"Die sehr positive Entwicklung bei der Profitabilität der Geschäftsstellen und der Produktivität der Berater hat sich weiter fortgesetzt", betonte der Finanzdienstleister. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kletterte der Ertrag je Geschäftsstelle um 57,6 Prozent auf 1,05 Mill. Euro. Pro Berater wuchs der Ertrag um 46,0 Prozent auf 125 155 Euro. MLP gab zudem nach eigenen Angaben 12,6 Mill. Euro für die Verbesserung von Prozessabläufen im Zuge des Wertsteigerungsprogramms "MLP Best Value" aus.

Analysten Rechneten MIT Weniger Beratern

Für Analysten kommt die gesunkene Zahl der MLP-Berater nicht überraschend. "Wir rechnen mit einer Reduktion der Beraterzahl auf etwas weniger als 2 600", hatte beispielsweise HVB-Experte Lucio di Geronimo kürzlich geschrieben. Die Fluktuationsrate dürfte sich im Berichtzeitraum zwar weiter verringert haben, hieß es in seiner Studie. Wegen der zeitversetzten Effekte von Kündigungen rechnete di Geronimo aber erst zum Jahresende mit einer Stabilisierung.

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