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MLP: Noch keine Verkaufsverhandlungen für Töchter; Bank mit Entwicklungsbedarf

Der Finanzdienstleister MLP führt noch keine Verkaufsverhandlungen für Tochtergesellschaften im Zuge seiner geplanten Konzernstraffung. Das sagte MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg am Mittwoch nach Vorlage von Quartalszahlen bei einer Telefonkonferenz.

dpa-afx HEIDELBERG. Der Finanzdienstleister MLP führt noch keine Verkaufsverhandlungen für Tochtergesellschaften im Zuge seiner geplanten Konzernstraffung. Das sagte MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg am Mittwoch nach Vorlage von Quartalszahlen bei einer Telefonkonferenz. Zu möglichen Interessenten sagte er, es werde immer wieder an seine Tür geklopft.

Am Vorabend hatte MLP angekündigt, unter anderem die Veräußerung der Tochtergesellschaften MLP Lebensversicherung AG und MLP Versicherung AG zu erwägen. Dort arbeiten etwa 340 Menschen, sagte der Konzernchef. MLP prüfe derzeit alle Optionen. Ein Börsengang der Töchter sei aber eher unwahrscheinlich, sagte Schroeder-Wildberg.

Er betonte, dass die MLP Bank inklusive der Vermögensverwaltung integraler Bestandteil der Konzernstrategie sei. Sie habe aber noch Weiterentwicklungsbedarf. "Natürlich ist die Bank heute klein." Sie habe noch erhebliches Potenzial. Im Bankgeschäft steigerte MLP die Erträge in den ersten neun Monaten diesen Jahres um 3,6 Prozent auf 34,5 Mill. Euro.

Auf die Frage, was MLP mit eventuellen Veräußerungserlösen machen wolle, sagte der MLP-Chef, eine Antwort hierauf sei noch zu früh. Er wollte sich auch nicht zu einer möglichen Sonderdividende oder einer Aufstockung der Dividende äußern. Analysten hatten darauf spekuliert. Sie schätzen den Verkaufserlös auf bis zu 300 Mill. Euro.

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