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MMK trifft Analystenschätzungen

Die Mayr-Melnhof Karton AG (MMK) liegt eigenen Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2002 wie erwartet leicht unter dem Rekordergebnis des Vorjahreszeitraums. Konkret sei bei auf 600 (558,9) Mill. ? gestiegenen Umsätzen ein um vier Prozent auf 67,8 (70,6) Mill. ? gesunkenes Betriebsergebnis (EBIT) erzielt worden.

rtr WIEN. Das Ergebnis vor Steuern und Minderheiten belaufe sich auf 68,1 (74,7) Mill. ? und der Periodenüberschuss habe sich um 10,3 % auf 43,5 (48,5) Mill. ? verringert, teilte Mayr-Melnhof am Mittwoch mit.

Mit diesen Ergebnissen liegt MMK genau in den Erwartungen der heimischen Analysten. Diese waren im Vorfeld jeweils im Mittel von einem Umsatz von 601,6 Mill. ?, einem EBIT von 67,9 Mill. ? und einem Ergebnis vor Steuern von 68,0 Mill. ? ausgegangen.

Die Mitte des zweiten Quartals 2002 angekündigten Preiserhöhungen würden sowohl für die Karton- als auch die Packagingdivision wirksam werden, so dass für das dritte Quartal insbesondere in der Kartondivision bereits mit einer weitgehenden Kompensation des starken Rohstoffkostenanstiegs gerechnet werde. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung lässt die Kunden laut MMK jedoch sowohl in Europa als auch in den Überseemärkten jetzt sehr vorsichtig und kurzfristig planen.

Der Auftragsstand der Kartondivision liege Mitte August bei rund 60 000 Tonnen und damit gleich wie im Vorjahr. Daher könne nach dem Juli zumindest auch für den August die Vorhersage einer zufriedenstellenden Auslastung getroffen werden, heißt es weiter.

Auf den internationalen Altpapiermärkten sei dem rasanten Preisanstieg von April bis Juli Stabilität auf hohem Niveau gefolgt. Ziel sei es daher, die Kartonpreise nach Umsetzung der Preiserhöhungen wieder stabil zu halten. Die weitere Geschäftsentwicklung werde in hohem Maße von der Dynamik des privaten Konsums abhängen. Wie in der Vergangenheit werde MMK - wenn notwendig - die Produktion der Nachfrage anpassen. MMK rechne au heutiger Sicht für das dritte Quartal 2002 zunächst mit einer Fortsetzung des positiven Geschäfsverlaufs. MMK notierten an der Wiener Börse im Frühhandel bei 62 (63) leichter. Seit Jahresanfang liegen die Aktien somit 16,63 % im Plus, während der ATX 0,50 % eingebüßt hat.

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