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Mobilcom bekräftigt Position im Streit mit France Telecom

Im Streit um die Auslegung des Kooperationsabkommens zwischen Mobilcom und deren Aktionärin France Telecom hat das Büdelsdorfer Telekommunikationsunternehmen seine Position bekräftigt.

rtr BÜDELSDORF. Das Abkommen mit France Telecom beinhalte keinerlei Verpflichtungen von Mobilcom, sich bei ihrem Minderheitsaktionär Genehmigungen einzuholen, teilte Mobilcom am Montag mit. Allerdings seien die beiden Hauptaktionäre France Telecom und Gerhard Schmid verpflichtet, ihre Interessen in wichtigen strategischen Fragen abzustimmen, zum Beispiel in einem Geschäftsplan, hieß es der Pressemitteilung weiter. Damit reagierte Mobilcom auf ihrer Ansicht nach missverständliche Äußerungen von France Telecom, ein finanzielles Engagement sei von der Genehmigung eines UMTS-Geschäftsplans abhängig. Der französische Mobilfunkanbieter Orange hatte MobilCom aufgefordert, einen "machbaren" Investitionsplan für den vor der Markteinführung stehenden UMTS-Mobilfunk aufzustellen. Orange und ihre Konzernmutter France Telecom hätten klar gemacht, dass sie von MobilCom einen Geschäftsplan erwarteten, der "substanziell reduzierte Kapitalausgaben" beeinhalte, hatte Orange mitgeteilt. Mobilcom will bis Ende 2003 rund 1,5 Mrd. ? in den Netzaufbau des Mobilfunks der dritten Generation investieren, während die hoch verschuldete France Telecom die Ausgaben möglichst weit strecken will.

France Telecom ist über ihre Tochter Orange mit 28,5 % an Mobilcom beteiligt und hat das Recht, Unternehmensgründer Schmid 2003 herauszukaufen. Schmid hält 42 % an MobilCom. Mobilcom/France hatten vor zwei Jahren für 8,4 Mrd. ? eine der sechs deutschen UMTS-Lizenzen erworben.

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