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Mobilcom muss für Staatshilfe Online-Direktvertrieb unterbrechenDPA-Datum: 2004-07-14 12:06:57

Brüssel (dpa) - Als Preis für eine staatliche Beihilfe muss der Mobilfunkanbieter mobilcom AG den Online-Direktvertrieb von Mobilfunkverträgen des Unternehmens für sieben Monate unterbrechen. Unter dieser Bedingung werde die Beihilfe genehmigt, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Brüssel (dpa) - Als Preis für eine staatliche Beihilfe muss der Mobilfunkanbieter mobilcom AG den Online-Direktvertrieb von Mobilfunkverträgen des Unternehmens für sieben Monate unterbrechen. Unter dieser Bedingung werde die Beihilfe genehmigt, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Die Wettbewerbshüter hatten die Garantie von Bund und Land Schleswig-Holstein für ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) von 112 Millionen Euro unter die Lupe genommen. Mobilcom war 2002 beim milliardenschweren Aufbau der Umts-Mobilfunktechnik an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten.

Dank der Beihilfe sei mobilcom nicht nur umgebaut worden, sondern habe sich auch neu ausgerichtet, schrieb die Kommission. Die Beihilfe habe sich deshalb «besonders schädlich auf die Wettbewerber» ausgewirkt. Die Vertriebs-Einstellung für sieben Monate ist nach Auffassung der Kommission ein Ausgleich für die Wettbewerbsverzerrungen. Der Online-Direktvertrieb nehme für das Unternehmen an Bedeutung zu.

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