Mobilcom weiter mit dem höchsten Gebot
UMTS: Bieter halten sich weiter zurück

Auch am zweiten Tag der Auktion wollen sich die Großen nicht in die Karten schauen lassen. Die 9. Runde brachte nur wenig höhere Gebote. >> Kommentar: Gerhard Schmid - wer sonst? >>Analyse: Taktisches Abwarten

afp MAINZ. In Mainz hat am Dienstagvormittag der zweite Tag der milliardenschwere Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen begonnen. Zum Auftakt der Auktion erhöhten die sieben Bieter ihrer Gebote nur geringfügig, wie die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post mitteilte. Die Gesamtgebote für die vier bis sechs Lizenzen beliefen sich nach der achten Runde der Versteigerung auf 2,42 Milliarden Mark (1,24 Milliarden Euro). Der Büdelsdorfer Anbieter MobilCom blieb mit gut einer Milliarde Mark für zwei Frequenzblöcke weiter das Unternehmen mit dem höchsten Einzelgebot. Angesichts des vorsichtigen Bieterverhaltens gingen Beobachter davon aus, dass die Auktion noch geraume Zeit weiterlaufen werde.



Experten rechnen damit, dass am Ende der Versteigerung ein zweistelliger Milliardenbetrag steht, der dem Bund zufließen wird. UMTS soll ab 2002 schnellen Zugang zum Internet, Videokonferenzen und das Einkaufen von unterwegs ermöglichen. Um die Lizenzen bewerben sich neben MobilCom, die mit France Télécom ins Rennen ging, die deutschen Marktführer Mannesmann und Telekom sowie VIAG Interkom, ein Konsortium aus dem e-plus-Dachkonzern KPN und Hutchison, die Swisscom-Tochter debitel und ein Konsortium aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera.

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