„Mobile Enabling Program“ soll Standards entwickeln
Intel sucht Partner für Mobiltechnik

Der weltgrößte Chiphersteller, die Intel Corp., sucht beim Thema Mobile Technologien Partner. Anand Chandrasekher, Chef der Mobile Platform Group des Konzerns aus dem kalifornischen Santa Clara, will im kommenden Monat bekannt geben, welche Unternehmen der Informationstechnologie (IT)- und Kommunikationsbranche sich am von Intel initiierten "Mobile Enabling Program" beteiligen.

HANNOVER. "Wir haben unter anderem Gespräche geführt mit Microsoft, Sony und IBM, aber auch mit Sicherheitsfirmen und anderen Geräteherstellern", sagte Chandrasekher im Gespräch mit dem Handelsblatt. Im Herbst wolle die Gruppe dann erste Richtlinien für die Entwicklung von Standards bekannt geben; in der ersten Hälfte 2003 sollen nach Angaben des Intel-Managers erste Prototypen folgen.

Mobilität ist einer der Trends in der Technologiebranche, zudem wachsen Telekommunikation und IT zusammen. Die Entwicklung stößt jedoch immer wieder an technische Grenzen. Die Gruppe soll nun Lösungen für vier Problemstellungen finden: die Leistungsfähigkeit der Geräte, die Vernetzung (verschiedene Antennen für die einzelnen mobilen Netze sowie der nahtlose Übergang von einem Netz in das andere), die Form (Gewicht und Größe) und die Batterieleistung.

Vor allem die Batterieleistung stellt eine große Herausforderung dar. Intel erwartet für das kommende Jahr Produkte, mit denen die Nutzer bis zu sieben Stunden lang arbeiten können. Derzeit beträgt die Betriebsdauer bei Laptops höchstens vier Stunden. "Wir glauben, dass es möglich ist, die Betriebsdauer auf 14 bis 16 Stunden auszudehnen und die Standby-Zeit auf eine Woche", sagt Intel-Manager Chandrasekher. Bis dahin würden aber noch einige Jahre vergehen.

Intel erwirtschaftet derzeit etwa ein Fünftel seines Umsatzes mit Produkten für den mobilen Markt. In fünf bis sieben Jahren soll dieser Anteil nach Angaben Chandrasekhers auf 30 % wachsen.

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