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Mobile Finance: Großes Potenzial, kleiner Umsatz

Nach anfänglicher Euphorie herrscht derzeit eine große Ernüchterung. Unausgereifte Produkte und technische Probleme bei der Umsetzung haben laut einer Forit-Studie die Kunden verunsichert und das mobile Bankgeschäft ins Stocken gebracht.

md DÜSSELDORF. Die Aussichten für Mobile Finance stehen gut: Bis 2005 sollen nach einer Forit-Studie 22,5 Mill. Deutsche Finanzdienstleistungen über Mobilfunk nutzen wollen. Die technische Voraussetzung wird nach Meinung der Marktforscher schon Ende 2001 gelegt sein. Dann sollen nahezu alle verkauften Mobiltelefone WAP- beziehungsweise internetfähig sein. Nach anfänglicher Euphorie herrscht derzeit allerdings eine große Ernüchterung. Unausgereifte Produkte und technische Probleme bei der Umsetzung haben die Kunden verunsichert und das mobile Bankgeschäft ins Stocken gebracht. Viele Banken wiederum wollen laut Forit daher erst einmal abwarten, wie sich die Akzeptanz für Mobile Finance entwickelt. Davor allerdings warnt Forit-Analystin Nastasja Senn. Ohne einen entsprechenden Investitionsaufwand könne das enorme Kundenpotenzial nicht erreicht werden.

Das erste Ziel für Banken dürfe jedoch nicht der zusätzliche Umsatz sein, sondern die Vertiefung von Kundenbeziehungen. Anstatt technische Unzulänglichkeiten für mangelnde Aktiviäten verantwortlich zu machen, sollten Banken Kundenbedürfnisse erkennen und entsprechende Produkte anbieten. Senn: "Sobald schnelle, einfach anwendbare und ausgereifte Angebote verfügbar sind, wird das Mobile Finance-Potenzial rasant wachsen.

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