Mobile Geräte erleichtern Diagnose am Spielfeldrand
Ultraschallgeräte werden kleiner und leichter

Die Miniaturisierung in der Diagnosetechnik eröffnet Herstellern neue Möglichkeiten. Während manche auf mobile Ultraschallgeräte setzen, die schon nahe an die stationäre Diagnosetechnik heranreichen, bauen andere immer kompaktere und leichtere Geräte. Dabei nehmen sie in Kauf, dass die Auflösung nicht mehr ausreicht, um alle Diagnosen zu stellen. Entscheidend bei der Gerätewahl wird der Einsatzzweck.

hsn DÜSSELDORF. Beispiel Fußball: Am Spielfeldrand verlässt sich Sportmediziner Lothar Roslawski nicht mehr nur auf sein Auge oder das Abtasten der Verletzung. Der Mannschaftsarzt des MSV Duisburg hat immer sein mobiles Ultraschallgerät dabei, das ihm bei der ersten Diagnose schon gute Dienste geleistet hat. Zwar ist die Auflösung noch nicht vergleichbar mit denen großer Geräte. Doch reicht sie aus, um Verletzungen der Gelenke, Muskulatur, Bänder und Sehnen sicher beurteilen zu können.

Für Krebsdiagnostik sind dagegen leistungsfähigere Geräte gefragt, wie sie der amerikanische Medizintechnikhersteller GE Medical Systems anbieten will. GE hat seine hoch auflösende Ultraschalltechnik nun in einen Laptop gepackt. Das Logiq-Book von GE bietet nicht nur Schnittbilder - durch zusätzliche Betriebsmodi können auch Blutströmungen dargestellt werden. So kann der Arzt auch sehen, wie gut ein Tumor durchblutet ist.

Das akkubetriebene Gerät wiegt nur noch rund vier Kilogramm. Dass es noch kleiner geht, beweist der amerikanische Hersteller Sonosite. Die Firma hat ihre Technik so weit minaturisiert, dass die nächste Generation der mobilen Geräte nur noch 1,4 kg auf die Waage bringt. Mit der Auflösung des iLook 15 können Fachabteilungen in Kliniken allerdings nur klären, ob weitere Untersuchungen nötig seien, räumt der Hersteller ein.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%