Mobile Multimedia
SonyEricsson: Produktoffensive zur Cebit

Das Schlagwort "Mobile Multimedia" bekommt ein Gesicht. Pünktlich zur Cebit stellt Sony Ericsson die ersten gemeinsamen Produkte aus dem fünf Monate alten Joint-Venture vor. Mit Bildern, Spielen und neuen kabellosen Technologien tritt das gemischte Doppel Japan-Schweden auf der Messe an.

T68i - Bild-Telefon

Das erste Handy mit Sony Ericsson-Logo tritt in die Fußstapfen des T68. Dieses erste Ericsson-Telefon mit Farbdisplay hatten die Schweden noch allein entwickelt. Das T68i ist Unternehmens-Angaben zufolge das erste Handy am Markt, das Fotos, Videoclips und Melodien - also so genannte Multimedia-Messages (MMS) - versenden und empfangen.

Das T68i kann Farbbilder, Cartoons oder Icons aus dem Internet oder anderen Quellen aufs Telefon laden und sie im Album des Telefons speichern oder an kompatible Handys weiter schicken. Dank eingebauter Bluetooth-Schnittstelle kann der Nutzer das Mobiltelefon ohne lästige Verkabelung mit Headsets, PC?s und anderen Bluetooth-fähigen Geräten verbinden.

CommuniCam MCA-20

Das kleine, mobile Ansteckgerät macht aus dem T68i eine digitale Kamera. Die CommuniCam wird einfach an das Telefon angesteckt und das Farbdisplay als Sucher genutzt. Die Bilder können als MMS-Mitteilungen direkt an ein anderes MMS-Telefon oder als E-Mail verschickt werden. Speicherbar sind sie sowohl auf der Kamera als auch im Fotoalbum des Telefons - oder gleich als Hintergrundbild auf dem Telefon-Display. Für Menschen mit schlechtem Namensgedächtnis bietet es sich an, von Ansprechpartnern nicht nur Namen und Telefonnummer, sondern auch gleich ein Foto zu speichern. Wenn die Person das nächste Mal anruft, erscheint das Bild automatisch im Display. Sowohl T68i als auch die Ansteck-Kamera sollen noch in diesem Monat auf den Markt kommen.

P 800: Organizer im Handy

Mit dem P 800 schickt Sony Ericsson ein so genanntes ?Smart-Phone? an den Start. Das schlaue Handy hat ein Farbdisplay, kann MMS versenden und verfügt über eine integrierte Kamera. Bilder können sowohl in einem Fotoalbum als auch im Telefonbuch gespeichert werden. Eigentliches Highlight aber ist der auf dem Symbian-Betriebssystem basierende Organizer. Kalender und Co machen das P 800 zu einem vollwertigen Taschencomputer.

Z 700: Spiel-Telefon

Das Z700 sorgt für Unterhaltung. Der Clou des Game-Phones sind "Men in Black" und "Charlies Angels" als Spiele auf großem Farbdisplay. Sony Pictures hat sie speziell für dieses Handy entwickelt. Das Z700 arbeitet mit Java-Technologie. Weitere Spiele können dadurch noch nachträglich geladen werden - über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle auch kabellos.

GC75: Kabellos vernetzt

Mit dem Laptop überall E-Mails empfangen und versenden, Informationen abrufen und auf Firmen-Server zugreifen - und alles ohne Kabel. Das soll Sony Ericssons PC-Karte möglich machen. Ist die Verbindung zum Server hergestellt, sind die User über GPRS immer online. Über das Datenmodem empfängt das Mobiltelefon automatisch E-Mails und hält die Verbindung zu Internet und Firmen-Servern.

Als Triband-Produkt für GSM-Netze (900/1800/1900) funktioniert das Datenmodem auf allen fünf Kontinenten in mehr als 160 Ländern. Die Typ II PC-Karte ermöglicht je nach Telefonnetz Übertragungsraten von bis zu 57,6 kbps und unterstützt diverse Datenkompressions- Protokolle mit bis zu 4-facher Geschwindigkeit. Auch SMS- und Fax-Versand sind über GC75 möglich - allerdings nur mit zusätzlicher PC-Software. Die Notebook-Batterie versorgt die Karte mit Energie. Sony Ericsson will das Datenmodem im zweiten Quartal auf den Markt bringen.

Telefonieren ohne Handy am Ohr

Sony Ericssons Bluetooth-Familie bekommt Zuwachs. Auf der Cebit präsentieren die Handy-Bauer das neue Headset HBH-30 und die Freisprech-Einrichtung HCB-30. Mit dem Headset HBH-30 am Ohr entfällt die lästige Handy-Suche. Die drahtlose Verbindung von Headset zu Mobiltelefon überwindet eine Reichweit von bis zu zehn Metern. Das Handy kann sich während des Telefonats also in einer Tasche, im Mantel oder sogar am anderen Ende des Raumes befinden. Ein- und ausgehende Gespräche werden über Sprache aktiviert.

Einmal aufgeladen, arbeitet das HBH-30 einen ganzen Arbeitstag. Es wiegt nur 28 Gramm, verfügt über eine maximale Standby-Zeit von bis zu 4 Tagen und eine Gesprächszeit von bis zu 4 Stunden. Ab dem zweiten Quartal soll es in den Handel kommen.

... Blue-Tooth im Auto

Die Freisprech-Einrichtung HCB-30 für das Auto erkennt jedes bluetooth-fähige Mobiltelefon und verbindet sich ohne Kabel oder Telefonhalterung damit. Ein eingehender Anruf schaltet das Radio automatisch ab. Über die Radio-Lautsprecher ist der Anrufer zu hören. Vorinstallierte Auto-Mikrofone nehmen die Antworten auf. Anrufe werden über Stimm-Kommandos angenommen oder abgelehnt. Per Kontrolleinrichtung am Armaturenbrett werden das Telefon eingeschaltet und die Lautstärke eingestellt. Das HCB-30 im 3. Quartal 2002 auf den Markt kommen.

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