Mobiler Datendienst dümpelt weiter bei 100 000 Kunden
T-Mobile will GPRS mit Preissenkungen zum Erfolg führen

Mit massiven Preissenkungen will T-Mobile neue und alte Kunden zur Nutzung des Handy-Datendienstes GPRS bewegen. In den Monaten April und Mai müsse nur noch der monatliche GPRS-Grundpreis gezahlt werden, teilte die Telekom-Tochter am Dienstag in Bonn mit. Die sonst üblichen Kosten pro Nutzungstag und für die übertragene Datenmenge fallen weg.

afp BONN. Mit dem Angebot wolle T-Mobile nicht nur neue Nutzer gewinnen, sondern auch die bisherigen Kunden zu einem verstärkten Abrufen der GPRS-Angebote bewegen, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Zahl der GPRS-Abonnenten bei T-Mobile liegt seit Monaten unverändert bei 100 000. Den erhofften Durchbruch zum Massenmarkt hat GPRS bei T-Mobile wie auch bei anderen Anbietern damit bisher nicht geschafft.

Mit der im vergangenen Jahr gestarteten GPRS-Technik können Daten wie etwa Aktienkurse oder Sportergebnisse vom Mobiltelefon aus abgerufen werden. Außerdem können unterwegs E-Mails empfangen und versendet werden. Vielen Kunden ist die Bedienung aber offensichtlich noch immer zu kompliziert, auch wenn sie grundsätzlich die Möglichkeit zur Nutzung haben. Problem für die Telefongesellschaften ist dabei auch, dass mit dem ab Ende des Jahres startenden UMTS-Diensten hohe Erwartungen geweckt wurden, die GPRS als Zwischenlösung erscheinen lassen.

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