Mobilfunk im Wandel
Was nach UMTS kommt

Noch bevor UMTS flächendeckend startet, arbeitet die Industrie bereits an der nächsten Mobilfunkgeneration "4G".

WiWo MÜNCHEN. An dem Bürogebäude im Westen Münchens deutet außer dem großen Logo des japanischen Mobilfunkriesen NTT DoCoMo nichts darauf hin, dass sich hier einige der spannendsten Arbeitsplätze der ganzen Mobilfunkbranche verbergen.

In dem Zweckbau an der Landsberger Straße 312 residiert Euro-Labs, das einzige europäische Forschungszentrum des japanischen Kommunikationsgiganten. Auftrag des Handykonzerns an seine Wissenschaftler: die technologischen Grundlagen zu erforschen für den Aufbau der Mobilfunknetze der vierten Generation - Branchenkürzel "4G".

Wie bitte, vierte Generation?

Leidet die Mobilfunkbranche derzeit nicht unter den technischen Problemen und ins Wanken geratenen Geschäftsplänen zum Start der dritten Mobilfunkgeneration (3G), bekannt als UMTS? Immerhin verschoben die deutschen Marktführer T-Mobile und Vodafone gerade erst ihren für diesen Sommer anvisierten UMTS-Start erneut um ein paar Monate - bis alles perfekt läuft.

Tut es derzeit aber nicht. In Österreich, Italien und Großbritannien, wo bereits 3G-Netze gestartet sind, stöhnen die ersten Kunden über instabile Netze, Verbindungsabbrüche, hohen Stromverbrauch und Hitzeentwicklung der Zukunftshandys.

Und trotzdem: Noch bevor UMTS flächendeckend startet, arbeitet die Industrie bereits an der nächsten Mobilfunkgeneration. Ein Blick ins Lastenheft macht klar, die Erwartungen ans Kommunikationsnetz der Zukunft sind mindestens so groß wie die technischen Herausforderungen für die Wissenschaftler und Entwickler in den Labors von NTT DoCoMo und den anderen Mobilfunkriesen.

Wie die Mobilkommunikation der Zukunft aussehen soll und welche Technologien heute schon im Einsatz sind lesen Sie unter www.wiwo.de

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