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Mobilfunk: Nokias Warnung zieht Techs ins Minus

Die Tatsache, dass Nokia im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von unter zehn Prozent rechnet - eine Halbierung der bisherigen Prognosen - sorgt bei den Unternehmen im Umfeld des Mobilfunk-Konzerns für Abgabedruck. Besonders hart wird neben Texas Instruments auch RF Micro Devices getroffen.

Beide Unternehmen sind im Bereich der Mobilfunk-Chips marktführend vertreten und erzielen mit Nokia einen größeren Umsatzanteil. Texas Instruments hatte sich das letzte Mal am 17. April zum Verlauf des zweiten Quartals geäußert. Das Management peilte damals einen Umsatzrückgang von 20 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal an. RF Micro, die rund 50 Prozent des Umsatzes mit Nokia erwirtschaften, erwartet im laufenden Quartal einen Umsatz von 66 Millionen Dollar. Investoren befürchten, dass die Ertragswarnung von Nokia ein schlechtes Omen für beide Unternehmen ist. So geht das Management des finnischen Konzerns davon aus, dass die weltweiten Verkaufszahlen von Funktelefonen nur moderat über den 405 Millionen vom Vorjahr liegen werden. Bisher peilte die Unternehmensleitung Verkaufszahlen in einer Spanne von 450 bis 500 Millionen Stück an. Der Konkurrent Ericsson scheint die neue Prognose für überzogen negativ zu halten. Am späten New Yorker Vormittag bestätigte ein Sprecher des Unternehmens die bisherigen Aussichten. Aus Sicht von Ericsson sollten in diesem Jahr 430 bis 450 Millionen Funktelefone abgesetzt werden. Man geht auch weiterhin davon aus, dass der Verlust im zweiten Quartal größer als der 347,3 Millionen Dollar Fehlbetrag vom ersten Quartal ausfallen wird.

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