Mobilfunkanbieter hatte am 11. Dezember aktiven Verkauf gestoppt
Quam aus D2-Netz erreichbar

Der neue Mobilfunk-Anbieter Quam hat einen Teil seiner technischen Startprobleme aus dem Weg geschafft. Seit Freitag seien die Quam-Kunden erstmals aus dem D2-Netz erreichbar, sagte ein Quam-Sprecher in München.

dpa-afx MÜNCHEN. Bisher konnten D2-Kunden nur umständlich über eine Servicenummer ins Quam-Netz telefonieren. D1 habe die Freischaltung des Netzes spätestens bis zum 8. Januar kommenden Jahres angekündigt. Quam hatte den beiden Mobilfunkriesen vorgeworfen, die Freischaltung absichtlich zu verzögern, um dem Neustarter das lukrative Weihnachtsgeschäft zu verderben.

Aus Protest gegen diese angebliche Blockadehaltung hatte Quam am 11. Dezember den aktiven Verkauf unterbrochen. Mit dieser Aktion sorgte das Unternehmen in der Branche allerdings für große Verwunderung, da somit der größte Teil des Weihnachtsgeschäfts ins Wasser gefallen ist. Konsequent durchhalten konnte Quam den Stopp der aktiven Vermarktung allerdings nicht, da große Werbeanzeigen bereits vor der Protestaktion gebucht waren und in den vergangenen Tagen erschienen sind.

Sobald auch die Freischaltung aus dem D1-Netz funktioniert, will Quam nach Angaben eines Sprechers mit einer Werbekampagne wieder auf sich aufmerksam machen. Quam ist die Marke des spanisch-finnischen Konsortiums Group3G, die sich im August 2000 neben D1, D2 Vodafone, E-Plus, Viag Interkom und Mobilcom für mehr als 16 Mrd. DM eine UMTS-Lizenz ersteigert hatte. Um sich einen Kundenstamm für das UMTS-Geschäft aufzubauen, nutzt Quam zunächst das GSM-Handynetz von E-Plus.

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