Mobilfunker in der Krise
Regulierer hält an UMTS-Bedingungen fest

Trotz der Probleme bei den Mobilfunkfirmen Mobilcom und Quam soll an den UMTS-Lizenzbedingungen nicht gerüttelt werden.

HB/dpa MÜNCHEN. Die Vergabebedingungen würden nicht geändert, betonte der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, am Dienstag auf dem UMTS-Gipfel in München. Ein Verkauf der Lizenzen sei nach geltendem Recht nicht möglich. Auch die Laufzeit der Lizenzen gelte weiter bis zum Jahr 2020. In dieser Zeit sollte es nach seiner Einschätzung möglich sein, mit UMTS-Dienstleistungen Gewinne zu erzielen.

Die Regeln seien recht flexibel und ermöglichten beispielsweise Kosteneinsparungen beim Aufbau und Betrieb der Mobilfunknetze durch Kooperationen, sagte Kurth. Derzeit sei die Behörde mit allen Lizenznehmern in Gesprächen. Er sei optimistisch für die neue Mobilfunkgeneration gestimmt.

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