"Modell der Minimalbesteuerung und Minimalbuchhaltung"
Steuererleichterungen für Kleinbetriebe geplant

Die rot-grüne Bundesregierung plant einem Pressebericht zufolge erhebliche Erleichterungen für Kleinbetriebe. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, will Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement nach Weihnachten ein Reformkonzept vorlegen, mit dem Unternehmen von Bürokratie entlastet und die Eigenkapitalausstattung verbessert werden sollen.

vwd BERLIN. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Rezzo Schlauch sagte der Zeitung, das Ministerium entwerfe "für das Kleingewerbe ein Modell der Minimalbesteuerung und Minimalbuchhaltung".

Die im Zuge der Hartz-Reform beschlossenen Regeln für bislang arbeitslose Existenzgründer sollen demnach vom Grundsatz her auf alle Kleinbetriebe übertragen werden. Laut Schlauch sollen die Betriebskosten eines Unternehmens bis zu einer bestimmten Umsatzhöhe künftig pauschal angesetzt und der Ertrag mit einer geringfügigen Steuer belastet werden. Dies würde bedeuten, dass ein Betrieb seine Aufwendungen dem Finanzamt nicht mehr anhand von Einzelbelegen nachweisen müsste. "Eine Pauschalierung wäre für die Unternehmen ein Riesenfortschritt", sagte Schlauch.

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