Modell nur ein "Zwischenschritt"
Gewerkschaften halten an Verdi fest

Der Start der Dienstleistungsgewerkschaft ist für März 2001 geplant.

vwd MAINZ. Die fünf für den Zusammenschluss zur Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) anstehenden Arbeitnehmervertretungen haben am Sonntagabend nach Abschluss der Mitgliederversammlung der Verdi-Gründungsorganisation in Mainz betont, sie wollten weiterhin daran festhalten, dass die Dienstleistungsgewerkschaft im März 2001 aus der Taufe gehoben werde. Wie die Vorsitzenden der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG), der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (hbv), der Deutschen Postgewerkschaft (DPG), der IG Medien und der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) unterstrichen, sei das Projekt zukunftsweisend.

Am Gelingen der Neugründung werde auch die Reformfähigkeit der gesamten Gewerkschaftsbewegung gemessen. Alle Beteiligten müssten nun mit höchster Energie an einvernehmlichen Lösungen arbeiten. Klärungsbedarf besteht vor allem noch bei der Frage der Bezirksstellen und in Punkten der Satzung. Zugleich arbeiten die Gewerkschaften jedoch auch an einer sogenannten Auffanglösung, falls eine Gewerkschaft nicht an Verdi teilnehmen will.

Klar ist jedoch, dass ein solches Modell nur ein "Zwischenschritt" sein kann. Dennoch trifft man Vorsorge, dass eine der beteiligten Gewerkschaft nicht im ersten Schritt die satzungsrechtliche Mehrheit für Verdi erreicht. Vor allem innerhalb der ÖTV bestehen starke Bedenken gegen Verdi. ÖTV- Vorsitzender Herbert Mai bekräftigte jedoch, dass er an der notwendigen Mehrheit für Verdi arbeiten werde.



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