Modelle "Escort" und "Mercury Tracer" mit Baujahr 1997 betroffen
Ford ruft mehr als 441 000 Fahrzeuge zurück

Der US-Autobauer Ford hat weltweit mehr als 441 000 Fahrzeuge vom Typ "Ford Escort" und "Mercury Tracer" aus dem Baujahr 1997 zurückgerufen. Bei den Modellen besteht unter Umständen die Gefahr, dass sich die Airbags wegen technischer Probleme ungewollt öffnen. Dabei kann es auch zu Kabelbränden kommen.

Reuters DEARBORN. Bei den betroffenen Fahrzeugen müsse über dem Airbag ein Schutzschild angebracht werden, um das Problem zu lösen, teilte Ford am Mittwoch in Dearborn mit. Die Mehrheit der betroffenen Fahrzeuge sei in den USA verkauft worden, aber einige Autos wurden unter anderem auch nach Europa exportiert.

Ein Ford-Sprecher sagte, die Aufsichtsbehörden hätten das Unternehmen auf Berichte hingewiesen, wonach es zu Kabelbränden gekommen sei, sagte ein Unternehmenssprecher. Außerdem seien mindestens 159 Fälle bekannt, in denen Airbags ungewollt ausgelöst worden seien. Einige Menschen seien dabei leicht verletzt worden. Die Zahl der bekannten Vorfälle sei sehr niedrig, dennoch habe sich Ford zu der Rückrufaktion entschieden.

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